Gebühren und Abrechnung

Die Behandlung erfolgt nach freier Honorarvereinbarung.

Sie können sich gerne via E-Mail Anfrage eine Honorarliste zuschicken lassen. Eine reine Beratungsstunde kostet 80€. Ansonsten berechne ich nach erbrachter Leistungsart. Die Bezahlung erfolgt unmittelbar nach der Behandlung in bar oder mit EC-Karte ( zzgl. 1% Aufschlag auf den Rechnungsbetrag)

ANFRAGEN VIA TELEFON / E-MAIL

Terminvereinbarungen sind nicht kostenpflichtig. Kosten entstehen, sobald gezielte gesundheitliche Fragen an mich gestellt werden, die als Beratung eingestuft wird.
Bedenken Sie dass sich dahinter ein Zeitaufwand versteckt:

-Ihre Karteikarte holen und sich einlesen
neue Planung, Evaluation
Recherchen durchführen
Ihnen Antworten
Dokumentation über das Gespräch und Ausgang und Ablage der Karteikarte

Grundsätzlich erfolgt bei Nicht-Patienten KEINE BERATUNG telefonisch oder via E-Mail!

Was bedeutet Beratung?

Beim Gespräch mit mir als Heilpraktikerin handelt es sich um eine sogenannte Sachberatung über Gesundheit / Krankheit und Therapie. Das Gespräch verfolgt das Ziel, Ihre Wissenslücken zu füllen, kritische Aufklärung zu leisten, damit sie am Ende fundiert zwischen Alternativen wählen und eine Entscheidung fällen (und verantworten) können. Ein Gespräch dieser Form ist nach dem Muster der Experten-Laien-Interaktion angelegt. Die Sachberatung wird von mir als qualifizierte Einzelperson= Expertin (Krankenschwester, Studienassistentin, Heilpraktikerin) durchgeführt. Sie kommen als Patient mit Beschwerden zu mir und erhoffen Linderung oder Heilung dieser Beschwerden. Ebenfalls erhalte ich wichtige Informationen über Ihren gesundheitlichen Zustand und etwaiger Probleme im beruflichen oder familiären Umfeld.

Rechtliches

Heilpraktiker üben ihren Beruf eigenverantwortlich aus und zählen zu den freien Berufen im Sinne des § 18 EStG. Die Tätigkeit der Heilpraktiker beruht auf einem zum bürgerlichen Recht gehörenden Dienstvertrag mit dem Patienten. Der Vertrag ist laut § 145 BGB nicht an eine Form gebunden und kann auch ohne ausdrückliche Vereinbarung durch schlüssige Handlung zustande kommen. Der Heilpraktiker schließt mit dem Patienten einen Dienstvertrag (§§ 611-630 BGB), der ihn zur Leistung der versprochenen Dienste, wie Bemühen um Heilung oder Linderung der Krankheit im gegenseitigen Einverständnis, den Patienten zur Gewährung einer Vergütung verpflichtet. Nach § 611 BGB ist die Höhe der Vergütung der freien Vereinbarung zwischen Heilpraktiker und Patient überlassen. Wenn beim Zustandekommen des Behandlungsvertrages über eine Vergütung nicht gesprochen wurde, so gilt sie doch nach § 612 BGB als vereinbart. Die Höhe der üblichen Vergütung resultiert aus der Bestimmung der Leistung nach billigem Ermessen (§ 315 BGB). Die Gewährung der Vergütung ist nicht von einem Heilerfolg abhängig, es besteht jedoch für den Heilpraktiker die Verpflichtung zu einer gewissenhaften Behandlung unter Beachtung der Aufklärungs- und Sorgfaltspflicht. Das GebüH ist also keine Gebührentaxe, sondern ein Verzeichnis der durchschnittlich üblichen Vergütungen, welches als Berechnungshilfe bei der Rechnungserstellung dient.

Quelle: Fachverband Deutscher Heilpraktiker / Bundesverbandshomepage CF-00-02-01 GebüH 85/2002 / S. 1

ERSTATTUNG DURCH KRANKENKASSEN / BEIHILFE

Die gesetzlichen Krankenkassen und die Ersatzkassen erstatten die Kosten einer heilpraktischen Behandlung nicht. Private Krankenversicherer (PKV) und Beamtenbeihilfe erstatten die heilpraktischen Leistungen i.d.R. nach dem 1-fachen Gebührensatz der GebüH. Im Rahmen der allgemeinen Sparmaßnahmen durch „die Gesundheitsreformen„ kann es allerdings auch zu Kostenablehnungen kommen. Bitte klären Sie vorher mit Ihrer PKV oder Beihilfe die Kostenerstattungen ab. Bei Privatkassen erfolgt die Erstattung nur im Rahmen Ihres vereinbarten Versicherungsvertrages und i.d.R. nicht für alle Verfahren. Die volle Rechnungshöhe wird i.d.R. nicht erstattet, da die Privatkassen/ Beihilfe für die Erstattung die 1-fachen Gebührensätze der GebüH aus dem Jahr 1985 zugrunde legen.

AUSSERGEWÖHNLICHE BELASTUNG

Sie können die Behandlungskosten aber im Rahmen ihrer Steuererklärung als außergewöhnliche Belastung einsetzen, ob es anerkannt wird hängt von vielen Faktoren ab. Bitte lassen Sie sich über einen Steuerberater oder Steuerverein beraten.

LABORKOSTEN/ MEDIKAMENTENKOSTEN

Kosten für Laboruntersuchungen von Fremdlaboren werden Ihnen direkt vom Labor in Rechnung gestellt. Im Ausnahmefall aus Praxisbestand verwendete Medikamente werden ebenfalls zu meinem Apothekeneinkaufspreis berechnet.

ENTSCHÄDIGUNG FÜR NICHT ABGESAGTE TERMINE

Ich führe eine Bestellpraxis, d.h. ich plane genügend Zeit für Ihren Termin ein, so dass Sie keine Wartezeit in Kauf nehmen müssen. Seien Sie deshalb auch bitte immer pünktlich da. Falls es zur Verspätung kommen kann, bitte ich Sie mich umgehend telefonisch zu kontaktieren, damit ich rechtzeitig nachfolgende Patienten über Verschiebungen informieren kann. Wenn Sie an der Wahrnehmung eines vereinbarten Termins verhindert sein sollten, so sagen Sie bitte rechtzeitig (mind.1 Tag vorher, spätestens 4 h vor Termin) ab. Nicht abgesagte Termine werden mit der Hälfte des normalen Behandlungspreises berechnet. Materialkosten für bereits für Sie vorbereitete Behandlung werden in voller Höhe in Rechnung gestellt. Die vorgenannte Zahlungsverpflichtung tritt nicht ein, wenn Sie ohne Ihr Verschulden (Unfall, höhere Gewalt) verhindert sind oder einvernehmlich ein Ausweichtermin abgesprochen werden kann.

BERECHNUNG VON PORTO

Werden Befundberichte, Laborberichte oder Blutlabor versandt, werden die entstehenden Portogebühren Ihnen in Rechnung gestellt.