Moxabehandlung


Die Moxabehandlung ist ein Bestandteil aus der chinesischen Medizin. Beim Moxen geht es dem Therapeuten um das Zuführen von Energie in einem geschwächten Meridian. Der Grundsatz gilt "das Schwache stärken, damit das Gleichgewicht unter den Meridianen wiederhergestellt werden kann". Moxen ist eine Wärmebehandlung die entweder mit aus Beifußkraut hergestellten Zigarren oder kleinen Brennkegeln an einzelnen Akupunkturpunkten durchgeführt wird. Der Patient spürt unmittelbar sofort eine sich im Körper ausbreitende tiefe Entspannung und es kann durchaus vorkommen, dass man während oder nach der Behandlung einschläft. Die Moxawärme hält auch über einen längeren Zeitraum noch an.

Moxabehandlungen erfolgen ausschließlich am Körperstamm, Armen und Beinen. Niemals am Kopf, im Gesicht oder an Schleimhäuten.

Anwendungsmöglichkeiten:

Kältegefühle an den Händen und Füßen
Häufige Blaseninfekte oder Reizblasen
Chronische Rückenbeschwerden
Infektanfälligkeiten
Verdauungsbeschwerden
Arthrose
Rheuma im nicht akuten Schub
Säuglingen mit Dreimonatskoliken
Kindern
Chronisch entzündlichen Darmerkrankungen